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Armadillidium maculatum – LucaTech3D Armadillidium maculatum – LucaTech3D

Armadillidium maculatum „Zebra“: Haltung & Pflege

Die schwarz-weißen Streifen machen Zebra-Asseln unverwechselbar. Für die Haltung von Armadillidium maculatum brauchst du eine gut belüftete Box, reichlich Laub und eine feuchte Ecke. Hier zeigen wir dir, wie du die Box einrichtest, fütterst und im Alltag pflegst.

Temperatur · Orientierung
22–26 °C
Feuchtigkeit
Feuchte Rückzugszone, trockenere Bereiche
Das fällt auf
Schwarz-weiße Streifen

So leben die Tiere

Armadillidium maculatum gehört zu den Rollasseln: Bei einer Störung können sich die Tiere zu einer Kugel zusammenziehen. Unter Laub und Rinde finden sie Schutz.

Gerade eine kleine Gruppe zeigt sich nicht ständig. Lass ihr Zeit zum Eingewöhnen, statt jeden Tag alle Verstecke anzuheben.

So richtest du die Asselbox ein

Du richtest selbst ein

Wenn du Bodengrund und Einrichtung selbst zusammenstellst, ist unsere Asselbox mit Vierfachlüftung (11 L) die passende einzelne Box dafür. Sie misst 37 × 26 × 14 cm, ist stapelbar und hat vier Lüftungsbereiche. Lass diese auch im Regal frei und raste den Deckel auf beiden Seiten ein.

Du möchtest mit einem Set starten

In unserem Assel-Starterset ist dieselbe 11-Liter-Box zusammen mit TropicSoil, Sphagnum, Futterlaub/Laub-Mulch und Sepia-Bruch enthalten. Asselnapf XL und Insektentränke Mini sind ebenfalls dabei. Kork und unser Asselfutter kannst du nach Bedarf ergänzen; sie sind nicht Teil dieses Sets.

  1. Bodengrund und Laub einfüllen

    Fülle mehrere Zentimeter lockeren, geeigneten Bodengrund ein. Zersetztes Laub und weißfaules Holz gehören dazu; eine Laubschicht deckt die Oberfläche ab. Beim Starterset bereitest du Sphagnum nach der Verpackungsanleitung vor und verteilst TropicSoil, Laub und Moos so, dass eine feuchtere und eine weniger feuchte Seite entstehen.

  2. Verstecke und Feuchtzone anlegen

    Unsere Kork Bruchstücke 200 g geben den Tieren Deckung. Suche passende Stücke aus und lege sie stabil auf, sodass geschützte Hohlräume bleiben. Verteile die Verstecke über unterschiedliche Feuchtebereiche und halte eine Ecke zum Nachfeuchten frei.

    Wenn du die Asselbox noch etwas abwechslungsreicher einrichten möchtest, passen unsere Lotoskolben zwischen Laub und Kork. Ihre Vertiefungen und Zwischenräume bieten kleinen Asseln zusätzliche Nischen. Lege den Kolben stabil auf den Boden und wähle die Öffnungen passend zur Tiergröße. Die Lotoskolben sind Einrichtung, kein Ersatz für Futterlaub oder die feuchte Rückzugsecke.

  3. Futterplatz erreichbar lassen

    Platziere den Napf so, dass du ihn zum Reinigen herausnehmen kannst, ohne die Verstecke umzubauen. Das gilt auch für die Tränke. Wenn du das Starterset nutzt, sind beide schon enthalten – ein zusätzliches Sorglos-Bundle brauchst du dafür nicht.

Verteile die Verstecke der Zebra-Asseln so, dass auch die feuchte Ecke abgedeckt ist. Lass dazwischen Laub liegen, statt den Boden für eine bessere Sicht freizuräumen.

Temperatur und Feuchtigkeit im Griff

22–26 °C dienen als Orientierung. Ein Standort ohne direkte Sonne ist wichtig, denn eine kleine Box kann sich schnell aufheizen.

Halte eine Ecke unter Laub oder Moos immer feucht und die übrige Fläche weniger feucht. Prüfe auch unter der Oberfläche: Oben trocken bedeutet nicht automatisch, dass überall Wasser fehlt.

Futter, Calcium und eine saubere Futterstelle

Laub, Holz und Calcium bleiben in der Box

Laub und weißfaules Holz sind Futter und Lebensraum zugleich. Ergänze sie, sobald sie verbraucht sind, und halte eine Calciumquelle wie Sepia bereit. Im Starterset ist Sepia-Bruch bereits enthalten.

Unser Asselfutter richtig portionieren

Unser Premium-Asselfutter gibst du mit dem beiliegenden Holzlöffel in kleinen Portionen, trocken oder leicht angefeuchtet. Die pflanzlich-mineralische Mischung enthält unter anderem Kräuter, Gemüsebestandteile, Bierhefe und Algenkalk. Kontrolliere, was gefressen wurde, bevor du nachlegst; Reste kommen heraus, bevor sie verderben.

Welcher Napf passt?

Für einen kompakten Futterplatz reicht unser Asselnapf. Im Asseldoppelnapf kannst du Futter und Mineralien getrennt anbieten. Der Asselnapf XL bietet mehr Fläche, wenn größere Tiere oder mehr Asseln gleichzeitig an die Futterstelle kommen. Ein größerer Napf muss deshalb nicht voller gefüllt werden.

Bei einer kleinen Zebra-Gruppe kann der Bedarf am Napf gering sein. Wenig Zusatzfutter ist kein Problem, solange Laub, Holz und die übrige Versorgung passen.

Napf und Tränke zusammen auswählen

Du hast schon eine eingerichtete Box und möchtest Futter- und Wasserstelle ergänzen? Unsere Assel-Sorglos-Bundles unterscheiden sich vor allem durch den Napf:

Alle drei enthalten zusätzlich eine Insektentränke Mini mit 30-ml-Flasche und drei Wattepads. Eine Box, Bodengrund und Futter sind nicht enthalten. Befülle die Tränke nur mit Wasser, reinige sie regelmäßig und wechsle das Wattepad.

Nachwuchs und Platz für die Kolonie

Für Nachwuchs sind eine eingewöhnte Gruppe und gleichmäßige Bedingungen wichtiger als häufige Änderungen an der Box. Die ersten Jungtiere sind klein und zwischen Laub und Substrat leicht zu übersehen.

Erhalte deshalb die feuchten Verstecke und ergänze verbrauchtes Laub. Tausche den gesamten Bodengrund nur aus, wenn es dafür einen konkreten Grund gibt.

Wenn du einen weiteren Ansatz aufbauen möchtest, kannst du eine zusätzliche Asselbox mit Vierfachlüftung (11 L) genauso einrichten. Beschrifte getrennte Gruppen mit der vollständigen Art- beziehungsweise Formbezeichnung. So weißt du später noch, welcher Nachwuchs zu welcher Gruppe gehört.

Dein kurzer Pflegecheck

  • Feuchtigkeit unter Laub und Kork prüfen; die feuchte Ecke darf nicht vollständig austrocknen.
  • Napf kontrollieren, Reste entfernen und nur nach Verbrauch nachfüllen. Tränke und Wattepad sauber halten.
  • Verbrauchtes Laub ergänzen, Lüftung freihalten und bei wachsendem Besatz mehr Fläche und Verstecke schaffen.

Bitte keine Asseln in der Natur aussetzen. Wasche dir nach der Pflege die Hände. Für den Einsatz im Terrarium müssen Klima und Mitbewohner zur Art passen.

Welche Asseln passen zu dir?

Streifen, Punkte oder eine bunte Zeichnung? Zebra, Armadillidium gestroi und Armadillidium klugii „Montenegro“ lassen sich schon am Muster gut unterscheiden.

Alle drei sind Rollasseln. Für die Einrichtung bleiben Laub, Holz und geschützte Rückzüge wichtig; die Hinweise zur Feuchte findest du im jeweiligen Haltungsbericht.

Halte die Zuchtgruppen getrennt, damit du Nachwuchs und Entwicklung zuordnen kannst.

Noch Fragen zur Haltung?

Warum sehe ich meine Zebra-Asseln kaum?

Kleine Gruppen verstecken sich leicht vollständig unter Laub und Rinde. Kontrolliere die Feuchte und den Futterverbrauch, ohne die Tiere ständig freizulegen.

Muss ich jeden Tag füttern?

Nein. Laub und Holz bleiben in der Box. Zusatzfutter gibst du nach Bedarf in kleinen Portionen.

Kann ich Zebra-Asseln mit anderen Asseln mischen?

Halte die Gruppen getrennt. So behältst du den Überblick über Futterbedarf, Entwicklung und Nachwuchs.

Zum Weiterlesen

Hier findest du die weiterführenden Quellen zu diesem Haltungsbericht. Die Temperaturbereiche sind Orientierungswerte; prüfe immer auch die Bedingungen in deiner eigenen Box.

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